Die Nutzer von Google Maps haben begonnen, eine neue Funktion in der App zu erhalten: die Möglichkeit, die Standorte von Geschwindigkeitsradaren zu sehen. Wenn der Nutzer eine Route auswählt, zeigt die App orangefarbene Punkte mit einer Kamera an, um auf feste Radarkameras hinzuweisen.
Die Neuerung wird schrittweise für Google Maps-Nutzer auf Android und iOS freigeschaltet. Das folgende Bild zeigt die Technologie im Einsatz auf den Straßen Brasiliens. Google hat sich zu dem Thema nicht geäußert, aber die Neuerung soll auch in anderen Versionen des Dienstes erscheinen, wie auf dem PC und in Systemen für Autos.

Neben der Warnung vor Geschwindigkeitsradaren kann Google Maps jetzt auch auf Baustellen auf der Straße hinweisen. In beiden Fällen sind es die Nutzer, die die App mit Meldungen versorgen, und nach einer großen Anzahl von Warnungen beginnt das System, die Beeinträchtigung auf der Straße zu erkennen.
Die beiden Funktionen wurden im November und Dezember letzten Jahres weltweit in Google Maps getestet, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis die Neuerungen zu mehr Nutzern des Dienstes gelangen.
Die Erkennung von Radarkameras und Baustellen sind einige der von Maps übernommenen Werkzeuge, die bereits in Waze vorhanden sind. Die berühmte Verkehrs-App, die 2013 von Google für 1 Milliarde US-Dollar übernommen wurde, hat bereits einige Kontroversen aufgrund ihrer Funktionen ausgelöst. Neben der Erkennung von Radarkameras wurde die App auch dafür kritisiert, dass sie vor der Anwesenheit von Polizeikontrollen warnt, was theoretisch Autofahrer zu rücksichtslosem Fahren verleiten könnte.
Quelle: tecmundo
